Gärten der Welt 2021

16. Oktober 2021 Fotoblog

Wir waren mal wieder im September in den Gärten der Welt in Berlin Marzahn/Hellersdorf. Daniela hatte die Sony A6300 in der Hand und ich war mit der Fujifilm X100V in der Hand.

Gärten der Welt

Internationale Gartenkunst trifft in den Gärten der Welt auf Kultur- und Konzerthighlights, auf Spiel, Spaß und Entspannung. Auf Weltreise gehen, exotische Blumen und Pflanzen aus der Seilbahn oder aus der Nähe bewundern, Musik unter freiem Himmel genießen und die Seele baumeln lassen – die Gärten der Welt sind so vielfältig wie ihre Besucher.

Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) sind die Gärten der Welt auf 43 Hektar gewachsen und noch internationaler geworden.

Dabei sind neben neuen Gärten auch zahlreiche weitere Attraktionen entstanden. Die Seilbahn verbindet nicht nur die Bezirke Marzahn und Hellersdorf, sondern schwebt über die Gärten der Welt und ermöglicht den Besucher einen einmaligen Blick auf die Skyline der Hauptstadt.

Die Arena, in der regelmäßig Veranstaltungen von Klassik bis Pop stattfinden, bietet Platz für bis zu 5.000 Besucher*innen. Und auch auf die kleinen Besucher warten in den Gärten der Welt besondere Highlights, unter anderem ein Irrgarten und mehrere Spielplätze.

An einem Tag auf Weltreise vor der Haustür gehen – das ist möglich in den Gärten der Welt.

Geschichte der Gegend

Ursprünglich sollte im Diplomatenviertel südlich des Tiergartens im Rahmen der Bundesgartenschau 1995 ein Chinesischer Garten, ein Japanischer Garten, Türkischer Garten und ein Renaissancegarten entstehen, aber mit der politischen Wende in der DDR im Jahr 1989 wurden diese Planungen wieder aufgegeben.

Zwischen den Jahren 1985 und 1987 wurde am Fuße des Kienbergs im Stadtbezirk Marzahn ein 21 Hektar großer Park für die Berliner Gartenschau (BEGA) gebaut. Bereits im Jahr 1977 begannen die Grünplanungen, es war geplant eine 200 Hektar große Parklandschaft mit Schwimmbad, Gaststätte, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Kleingärten zu bauen, aber die konkreten Planungen für die Berliner Gartenschau begannen erst im Jahr 1985. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Berliner Gartenschau anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins am 9. Mai 1987 eröffnet.

Von 9. Mai bis zum Herbst 1987 wurde die Berliner Gartenschau veranstaltet. Für diese Berliner Gartenschau 1987 wurden weitläufige Wiesen, großzügig geschwungene Wege und zahlreiche Themengärten sowie andere Attraktionen angelegt. Außerdem gab es noch einen Rhododendronhain, den Sprudel- und Quellgarten, den Karl-Foerster-Staudengarten, das Blumentheater, eine Findlingsgalerie, einen Kräutergarten, fünf (thematische) Kleingärten und einen Streichelzoo.

Auch Märchenfiguren des Berliner Bildhauers Gorch Wenske, zwei Bogenbinder-Membranhallen, ein Bierzelt und eine Blumenhalle die wöchentlich andere Hallenschauen zeigte. Die Tanzenden Fontänen, ein halbstündlich stattfindendes Wasserspiel mit Musik und farbigen Unterwasserscheinwerfern, ergänzte die Attraktionen.

Nach der Gartenschau im Herbst 1987 wurde der Park durch das im Magistrat von Berlin angesiedelte Stadtgartenamt weiterbetrieben. Ab dem Jahr 1988 übernahm das Kombinat Stadtwirtschaft mit seiner Direktion Stadtgrün die Pflege des Parkgeländes.

Nach der Wiedervereinigung der Stadt Berlin wurde im September 1991 die Verwaltung und Pflege des Parks auf die Britzer Garten GmbH übertragen, die zur Grün Berlin GmbH gewandelt wurde. Anfang der 1990er Jahre wurde der Park in Erholungspark Marzahn umbenannt und es entstanden große Spiel- und Liegewiesen sowie neue Spielplätze und weitere Bäume wurden gepflanzt.

So und jetzt gibt es die Bilder, die wir bei einem wunderbaren Spätsommer Tag auf die Speicherkarten der Sony und der Fujifilm gespeichert haben.

Dein Stephan von dieEventfotografen.de


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