Fahrrad und Fotografie in Ahrensfelde

25. September 2021 Allgemein

Wir, Dani und ich, hatten uns auf unsere Räder geschwungen und neben der OSMO Action die SONY A6300 + 56mm SIGMA Objektiv im Gepäck. An diesem Tag hatte Daniela (@nickelnaht) die Kamera nur für sich und konnte sich so richtig austoben. Das Ziel war der Ostkirchhof Ahrensfelde und irgendwie haben wir es auch dahin geschafft. 😉

Ostkirchhof Ahrensfelde

Ostkirchhof Ahrensfelde ist die Bezeichnung für den am 30. Juni 1908 eröffneten Friedhof der evangelischen Kirchengemeinden des Berliner Stadtsynodalverbandes auf dem Gebiet der brandenburgischen Gemeinde Ahrensfelde.

Der parkartig angelegte Friedhof liegt nordöstlich von Berlin außerhalb der Stadtgrenzen und weist mit 25 Hektar heute nur noch einen Bruchteil der für ihn ursprünglich geplanten Belegungsfläche auf. Das Areal, auf dem sich eine Jugendstil-Kapelle mit einer Steinmeyer-Orgel befindet, steht seit dem Jahr 2001 unter Denkmalschutz.

Wo genau ist der Friedhof?

Daniela war auf dem großen Gelände in ihrem Element. Sie nutzte die Programmautomatik der SONY und konzentrierte sich auf die Motive und was dabei raus gekommen ist, dass könnt ihr hier schon mal in Ausschnitten sehen. Gleich gibt es noch mehr. Ich selbst nutzte die DJI um ein paar Filmclips zu machen und das wird es auch noch später geben.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeichnete sich in den städtischen Bereichen von Berlin, das 1877 Millionenstadt wurde, eine Verknappung der verfügbaren Begräbnisplätze ab. Infolge des stetigen Bevölkerungswachstums und der Vorhaltung der zunehmend knapper gewordenen Freiflächen der Innenstadt für den Wohnungsbau entstanden Planungen für mehrere große, ausbaufähige Friedhöfe im Berliner Umland. Mit dieser Aufgabe war der 1895 gegründete Stadtsynodalverband, Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche der älteren Provinzen Preußens in Berlin und Umland umfassend, als zentrale Wirtschaftsverwaltung betraut.

Nachdem schon 1881 der Berliner Gemeindefriedhof Friedrichsfelde, der erste vor den damaligen Toren Berlins gelegene Großfriedhof, auf Beschluss und in Eigentum des Berliner Magistrats eröffnet wurde, sah der Berliner Stadtsynodalverband die Anlage dreier großflächiger Zentralfriedhöfe in Ahrensfelde, Stahnsdorf und Mühlenbeck vor.

So und da ich ja gerne auch Fotos in kleinen Clips präsentiere, mache ich das auch mit den tollen Bildern von Dani alias @nickelnaht.

Sony A6300

Zur Konzipierung einer einheitlichen Gestaltung der Friedhöfe lobte man in der Zeitschrift „Die Gartenkunst“ einen Wettbewerb aus, deren eingereichte Entwürfe jedoch nicht den Vorstellungen der Verantwortlichen im Synodalverband entsprachen, weshalb für die Planung und Ausführung der Friedhofsanlagen der Architekt Gustav Werner (1859–1917) und der Garteningenieur der Berliner Stadtsynode Louis Meyer (1877–1955) beauftragt wurden. Während so 1908 der Ostkirchhof Ahrensfelde und 1909 der Südwestkirchhof Stahnsdorf als Eigentum der evangelischen Kirchengemeinden entstanden, wurde die Anlage des Nordkirchhofs in Mühlenbeck nie realisiert.

Am 29. März 1906 beschloss der Berliner Stadtsynodalverband in der Gemeinde Ahrensfelde nordwestlich der Wriezener Bahn für 1,33 Millionen Mark eine Fläche von etwa 1800 Morgen (450 Hektar) Land zu erwerben. Ausschlaggebend für den Standort war der schon vorhandene Eisenbahnanschluss mit der geplanten Einrichtung eines Vorortverkehrs von Berlin in Richtung Werneuchen. In die im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung des Kirchhofes an die Gemeinde gestellten Auflagen, der Pflasterung der Hauptzufuhrstraße des Lindenberger Weges, die Regulierung des Flusses Wuhle und die Beibehaltung der ortsüblichen Umsatzsteuern, willigte diese ein.

Schon Anfang Mai 1906 waren Ingenieure und Feldmesser dabei, das Gelände des künftigen Zentralfriedhofs zu vermessen und zu kartieren. Der Ostkirchhof sollte eine Musteranlage des Deutschen Reiches und dabei die zweitgrößte Beerdigungsstätte Deutschlands werden. Eine ähnliche Anlage existierte bis dahin nur mit dem Friedhof Ohlsdorf bei Hamburg. Gustav Werner und Louis Meyer schufen in Ahrensfelde unter Berücksichtigung der topographischen Besonderheiten einen weitläufigen, durchgrünten Parkfriedhof, dessen Grundlage die vorhandenen 150 Morgen (37,5 Hektar) Waldungen bildeten.

Bis August 1907 wurde das erste große Gebäude errichtet, das neben Wohnungen und Geräteräumen auch die Maschinen für den Wasserturm aufnahm. Es folgten die Arbeiten an der Regulierung der Wuhle, die Pflasterung der Hauptzufahrtsstraße, das Abtragen des historischen Postberges, die Einfriedung der einzelnen Begräbnisplätze, der Bau eines Treibhauses in der Gärtnerei und das Aufstellen einer von Gustav Werner projektierten zerlegbaren und transportablen hölzernen Kapelle, die vorher auf dem Friedhof der St.-Andreas-Gemeinde in Hohenschönhausen stand. Der Termin der Erstbelegung am 1. Januar 1908 konnte jedoch nicht gehalten werden. Anfang 1908 bis Mitte März des Jahres ruhten die Arbeiten sogar. Ebenfalls im März 1908 wurden für längere Jahre nicht für Kirchhofszwecke benötigte Flächen, etwa 435 Morgen (circa 109 Hektar), zur Pacht ausgeboten. (Quelle: Wikipedia)

Dein Stephan von dieEventfotografen.de


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