Schmuddelwetter im Herbst

3. November 2019 Allgemein
Nachtaufnahmen, Schmuddelwetter im Herbst

Jetzt kommt die Jahreszeit in der wir meistens in der Dunkelheit Zuhause ankommen. Aber das ist kein Grund um nicht nach der Kamera zu greifen. Denn gerade Nachtaufnahmen oder Aufnahmen in der Dämmerung sind sehr stimmungsvoll.

Nachtaufnahmen & Regen

Und ich gehe noch einen Schritt weiter und zeige Euch heute wie man bei Schmuddelwetter in der Dunkelheit stimmungsvolle Aufnahmen machen kann.

Und man braucht dazu nicht viel mehr als sonst, wenn man bei schönem Wetter raus geht!

  • Kamera + Objektiv, maximal leichtes Tele,
  • Stativ, wenn vorhanden,
  • Regenschirm, Lappen, Handtuch
  • Ersatzakkus in der Jacke,
  • und die richtige Bekleidung, auch an die Hände denken,

Nachtaufnahmen und die Setting

Ich gehe mal davon aus, dass ihr in der Stadt unterwegs seit, dann würde ich eher ein Weitwinkel-, Normal- oder ein leichtes Telefeobjektiv benutzen. Das Normalobjektiv unterstützt natürlich den gewohnten Blick auf die Straße und macht sich bei Streetfotografie immer gut.

Bei Nachaufnahmen, egal ob bei Regen oder wenn es trocken ist, muss man ja grundsätzlich mit längeren Belichtungszeiten arbeiten und deshalb sollte man ein Stativ dabei haben. Ich persönlich liebe die Stative aus dem Haus Rollei und bin mit meinem Carbon Stativ sehr zufrieden.

Und wer kein Stativ hat, der schaut dann einfach nach anderen Möglichkeiten, wo er die Kamera dann für die Langzeitbelichtung „abstellen“ kann. Oft findet man eine Mauer, ein Geländer oder auch eine Stufe, die helfen kann. Aber denkt gerade bei oder nach dem Regen an die Elektronik und Feuchtigkeit. Das könnte ein schlechtes Ende für die Kameratechnik haben.

Nachtaufnahmen, Schmuddelwetter im Herbst

Tipp: schaut Euch mal Eure Nachtaufnahmen in Schwarzweiß an. Das kann oft zu einem Boah-Effekt führen 😉

Stephan

Wenn Ihr bei Regen unterwegs seit, dann ist neben der richtigen Kleidung für die Kamera auch der Regenschirm wichtig. Wenn die Kamera soll ja nicht nass werden. Wenn Ihr mit dem Regenschirm unterwegs seit, dann ist es hilfreich, wenn Ihr nicht alleine seit. Der „Assistent“ kann ja dann den Schirm halten. Und wenn beie fotografieren, dann kann man sich toll abwechseln und auch Ideen austauschen. Und als Assistent kann man dann noch die Nacht in der Stadt einfach nur auf sich wirken lassen.

Tipp: Auch habe ich oft ein Handtuch dabei um Gegenstände wieder zu trocknen, oder die Kamera auf einen feuchten Untergrund mit dem Handtuch dazwischen abzustellen. Dann kann ich auch leichte Schrägen mit dem Handtuch ausgleichen

Stephan

Akkus wenn es kälter wird

Damit Ihr immer ausreichend „Saft“ zur Verfügung habt, dann solltet Ihr auch ein paar Ersatzakkus dabei haben, Und da die Leistung der Akkus bei Kälte runter geht, bewahre ich die meistens dann in den Innentaschen meiner Jacke auf. Dann werden sie schön „warmgehalten“ und darüber freut sich jeder Akku.

Bekleidung habe ich schon angesprochen, aber denkt auch an Eure Hände und da besonders an die Finger. Solltet Ihr immer mal wieder an der Kamera Einstellungen verändern wollen, stellt sich die Frage ob das mit den Handschuh funktioniert. Probiert das mal Zuhause aus. Denn nichts ist nerviger, als Handschuh anriehen, Handschuh ausziehen und dann wieder anziehen! Und mit klaten Fingern macht das Arbeiten kein Spaß! 😉

Nachtaufnahmen und der Schirm

Wenn Ihr den Schirm nicht mehr benötigt, weil es aufgehört hat zu regenen, dann könnt Ihr ja auch den Schirm mit dem Assistenten in den Aufnahmen mit einbauen. So wird vielleicht aus einer menschenleeren Straße eine interessante Streetfotografie. Wie das dann aussehen kann, dass sieht man auf den folgenden Bild.

Nachtaufnahmen, Schmuddelwetter im Herbst

Wenn man alleine unterwegs ist, dann ist das auch kein Problem. Dann würde ich abwarten bis der Regen vorbei ist und dann losziehen. In dem Fall würde ich eine Hose anziehen, die der Feuchtigkeit auf der Straße standhält. Warum? Das zeige ich Dir hier mal auf den folgenden Bildern. Denn nach dem Regen kann man wunderbar Pfützen und feuchte Straßen in die Komposition mit einbinden. Dann kann man natürlich auch wunderbar mit der Schärfe spielen.

Nachtaufnahmen, Schmuddelwetter im Herbst
Nachtaufnahmen, Schmuddelwetter im Herbst

Egal wann ihr in der Dunkelheit fotografiert, man muss sich an die richtige Belichtung herantasten. Also mache ruhig mehrere Aufnahmen von der gleichen Szene. Und ein großer Vorteil ist bei längeren Belichtungszeiten, dass man die Menschen dann nicht mehr richtig erkennt. Und lasst bewusst den Blitz aus dem Spiel. Und solltest Du lieber am Wochenende unterwegs sein, dann kann ich Dir diesen Beitrag empfehlen, der beschäftigt sich mit den Herbst.

Dein Stephan von dieEventfotografen.de

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