Photowalk Berlin – Schöneberger Südgelände

Ab in die Berliner City nach Schöneberg, genauer gesagt in den Naturpark Südgelände. Da hat es Dani und mich heute hingezogen und naturlich hatten wir die Kameras, genauer Gesagt die A6300 und A6600 aus dem Hause Sony dabei. Direkt am S-Bahnhof Priesterweg führt der Weg für einen Euro Eintritt in ein wunderbares Gelände.

Schöneberger Südgelände

Der Natur-Park Schöneberger Südgelände ist ein 18 Hektar großer Park im Berliner Ortsteil Schöneberg, der sich über die frühere Trasse der Anhalter und Dresdener Bahn, den westlichen Teil des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof sowie das ehemalige Bahnbetriebswerk Tempelhof Rangierbahnhof erstreckt. Der Park liegt im Ostteil des Schöneberger Südgeländes und zeichnet sich durch die Kombination von verfallenden Eisenbahnanlagen, Naturschutz und neuen Kunstobjekten aus. Außerhalb Berlins wurde der Park im Rahmen der Expo 2000 bekannt. Quelle Wikipedia

Nach der Eröffnung der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn im Jahr 1841 und der Berlin-Dresdener Eisenbahn 1875 verliefen die Gleise beider Bahnstrecken nördlich des heutigen Prellerwegs auf einer gemeinsamen Trasse. 1889 wurde östlich davon der Rangierbahnhof Tempelhof angelegt, der bis in die 1930er Jahre mehrfach erweitert wurde. Nördlich des Prellerwegs wurde außerdem 1931 das Bahnbetriebswerk Tempelhof Rangierbahnhof aufgebaut.

Am 18. Mai 1952 erfolgte die endgültige Schließung des Anhalter Bahnhofs, alle von dort ausgehenden Ferngleise wurden abgebaut; ebenso wurde dabei die Westhälfte des Rangierbahnhofs Tempelhof stillgelegt. Seit dieser Zeit wurden die nicht mehr genutzten Fernbahngleise und der Rangierbahnhof allmählich von der Natur zurückerobert. Die Osthälfte des Rangierbahnhofs wurde jedoch für einen eingeschränkten Rangierbetrieb weiter genutzt, während das Bahnbetriebswerk zum Sitz der Brückenmeisterei West der Deutschen Reichsbahn umfunktioniert wurde.

Ende der 1970er Jahre kamen Überlegungen auf, auf dem Gelände einen neuen Südgüterbahnhof zu errichten, der alle Güterbahnhöfe im Süden Berlins ersetzen sollte. Hierzu wurden entsprechende Vereinbarungen zwischen dem Berliner Senat und der Reichsbahn getroffen, letztlich jedoch nicht umgesetzt. Als 1980 mit den Rodungen des teilweise überwachsenen Gebiet begonnen werden sollte, konnten Bürgerinitiativen den Nachweis des ökoloischen Wertes des Geländes erbringen und die Rodung verhindern. 1989 wurden die Planungen für den Südgüterbahnhof endgültig aufgegeben.

Seit 2006 führt die im Rahmen des Pilzkonzepts erbaute neue Trasse der Anhalter und der Dresdener Bahn am Ostrand des ehemaligen Rangierbahnhofs vorbei. Östlich davon liegen noch mehrere nicht mehr genutzte Gleise sowie ein nur noch selten genutztes Gütergleis der Berliner Ringbahn zur Dresdener Bahn.

Und wie gewohnt gibt es natürlich auch das Video mit allen Aufnahmen von Dani und mir.

Dein Stephan von dieEventfotografen.de


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