Tulpen und Rosen Makrofotografie

21. März 2022 Fotoblog, Sony A6600

Gestern haben wir Blumen im Wohzimmer aufgestellt und ich hatte die Idee, diese ins richige „Licht zu setzten“. Meine Idee war die Farben und Strukturen in Macro darzustellen. Stativ und die A6600 ausgepackt und die Zwischenringe und das 85 mm Viltrox aufgeschraubt.

Was bedeutet Makrofotografie

In der Makrofotografie wird ein Objekt so vor der Kamera positioniert, dass es auf der Aufnahme sehr groß und detailliert wiedergegeben wird. Im engeren Sinne spricht man von Makrofotografie, wenn das Bild des Objekts auf dem Kamerasensor genauso groß erscheint wie das Objekt selbst; der Abbildungsmaßstab ist dann exakt 1, auch als 1:1 dargestellt.

Dies ist auch der bei Makroobjektiven häufig vorzufindende maximale Abbildungsmaßstab. Fotografie mit größeren Abbildungsmaßstäben, bei denen das Objekt auf dem Film (bzw. bei Digitalkameras den Sensoren) sehr viel größer abgebildet wird, bezeichnet man als Mikrofotografie. In der Norm DIN 19040 zählt alles im Maßstabbereich zwischen 1:10 und 10:1 als Nah- bzw. Makroaufnahme. (Quelle: Wikipedia)

Tulpe in der Vase

Zwischenringe kommen zum Einsatz

Zwischenringe werden bei Kameras mit Wechselobjektiven, wie zum Beispiel Systemkameras, zwischen das Objektiv und das Kameragehäuse eingesetzt. Dies dient wie bei Balgengeräten zur Vergrößerung der Bildweite, um einen größeren Abbildungsmaßstab für den Nahbereich zu erhalten.

Vorteile:

  • Die optische Abstimmung mit dem Objektiv ist nicht erforderlich; dessen optische Qualität bleibt weitgehend erhalten.
  • Mechanisch einfacher und kostengünstiger Aufbau, es werden lediglich Anforderungen an Koaxialität und Steifigkeit gestellt.
  • Da der Zwischenring an den Anschluss der Kamera eingesetzt wird, ist er nur von deren Anschlussmaßen abhängig und kann so mit verschiedenen Objektiven kombiniert werden. Im Gegensatz hierzu müssen beispielsweise Nahlinsen jeweils zum Objektiv passen.

Nachteile:

  • Der Belichtungswert sinkt. Bei einem Abbildungsmaßstab von 1:2 sinkt er um gut eine Blendenstufe, es muss also etwas mehr als doppelt so lange belichtet werden, um während der Aufnahme die gleiche Lichtmenge zu sammeln, und bei einem Abbildungsmaßstab von 1:1 sinkt er sogar um zwei Blendenstufen. Dieser Effekt tritt bei vielen Makroobjektiven auch auf. Unter Umständen bekommt der Autofokus-Sensor der Kamera dadurch zu wenig Licht, um korrekt funktionieren zu können.

Weitere Nachteile:

  • Es ist nicht möglich, weiter entfernte Objekte mit eingesetzten Zwischenringen scharf abzubilden.
  • Spezialisierte Makroobjektive sind für gute Abbildung im Nahbereich besser korrigiert.
  • Da Normalobjektive meist für längere Distanzen gut korrigiert sind, ist bei Überschreiten des Abbildungsmaßstabes 1:1 (Bild größer als Objekt) oft die Retrostellung des Objektives sinnvoll, um eine gute Abbildungs-Qualität zu erhalten. Ein Retroring mit Filtergewinde und Bajonett wird hierfür benötigt.

Zu einer Verringerung der Schärfentiefe kommt es nur in Verbindung mit der Vergrößerung des Abbildungsmaßstabs. Dies ist nicht anders als bei spezialisierten Makroobjektiven.

Zur Erweiterung der Brennweite eines Objektivs sind stattdessen Telekonverter notwendig, zur Verkürzung der Naheinstellgrenze eine Nahlinse.

Ich finde den richtigen Fokuspunkt mit Autofokus zu treffen ist nicht richtig einfach. Da hilft nur üben, üben und noch mal üben. Aber die Sache macht Spaß und eis kommen tolle Aufnahmen zustanden. Was ich gestern „gezaubert“ habe, das kannst du in der Galerie sehen.

Dein Stephan von dieEventfotografen.de


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