Hola Sevilla

21. Juli 2019 Fotoreisen
Sevilla, Hola Sevilla

In diesem Sommer habe ich meine Sachen gepackt und ab in den Flieger nach Sevilla. Im Koffer natürlich auch die Sony A 6300 und das SIGMA und die Samyang Objektive und eine Menge Technik.

Bei wunderschöner Mittagshitze landet der Flieger in Sevilla und nachdem ich meine Sachen im Hotel ausgepackt hatte ging es auf die Erforschung.

Sevilla, die erste Station

Mein Ziel dieser Reise war es so viel wie möglich zu Fuß zu besuchen und auch die Weg rechts und links neben der touristischen „Trampelpfade“ zu erforschen.

Sevilla ist die Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien und der Provinz Sevilla von Spanien. Mit knapp 690.000 Einwohnern ist Sevilla die viertgrößte Stadt Spaniens. Nach einer Legende wurde die Stadt von dem griechischen Helden Herakles gegründet. Die Einwohner werden als Sevillanos bezeichnet.

Die Stadt ist ein wesentlicher Industrie- und Handelsplatz und ein Touristenzentrum. Sevillas Altstadt ist die größte Spaniens und neben Venedig und der Altstadt von Genua eine der größten Altstädte Europas.

Weltausstellung 1992

Sevilla, Hola Sevilla

Sevilla war 1992 nach 1929 zum zweiten Mal Gastgeber einer Weltausstellung, diesmal mit 18,5 Millionen Besuchern. Die Infrastruktur wurde wesentlich verbessert. So erhielt die Stadt Anschluss an eine Bahntrasse für Hochgeschwindigkeitszüge nach Madrid (siehe Alta Velocidad Española); der Flughafen Sevilla wurde ausgebaut. Ebenso wurden in der Region Autobahnen gebaut, unter anderem 85 km nach Huelva (Autopista A-49) und 94 km in die Küstenstadt Cádiz. Die Expo hinterließ eine hohe Verschuldung; viele Bauten wurden hinterher abgerissen oder stehen leer.

Auch diese Ecke von Der andalusischen Stadt habe ich besucht und am Sonntag war dort fast nichts los. In einigen Gebäuden sind wohl noch Fimen angesiedelt, aber die Grünanlagen von 1992 holt sich die Natur ganz langsam zurück.

Viel Geschichte und viele Einflüsse

Aber die Altstadt ist wunderschön und am Abend kommen die Einheinischen raus und treffen sich in einer der vielen Straßencafes und Bars. Dann blüht Sevilla so richtig auf und man findet relatisch schnell Kontakt zu den Menschen.

Sevilla, Hola Sevilla

Die Stadt hat eine lange Geschichte. Die Stadt ist vielleicht eine Gründung der Phönizier – war bereits vor der Ankunft der Römer ein wichtiges Handelszentrum und hieß im Altertum Híspalis. Sein Name leitet sich vom phönizischen Spal ab, was unteres Land bedeutet. Römer und Araber haben es jeweils in ihre Sprache umgeformt. Damals mündete der Guadalquivir (lat. Baetis) bei Sevilla in einen großen Binnensee. Inzwischen ist dieser See versandet, aber kleinere Seeschiffe können Sevilla noch anlaufen. Gaius Iulius Caesar erhob die Stadt 45 v. Chr. zur colonia (Colonia Romulensis oder Colonia Iulia Romula). Híspalis war eine der bedeutendsten Siedlungen in der ProvinzBaetica und wurde mehrfach von Kaisern besucht. 428 wurde die Stadt von den durchziehenden Vandalen geplündert.

Als während der Spätantike die Westgoten den größten Teil von Spanien beherrschten, war Híspalis/Sevilla als Bischofssitz von Bedeutung. 553 wurde die Stadt offenbar zeitweilig von den oströmischen Truppen des Kaisers Justinian I. erobert, war aber spätestens um 580 wieder unter der Macht der Westgoten. In dieser Zeit wirkte auch Isidor von Sevilla, der vielfach als der letzte große Gelehrte der Antike und zugleich der erste des Mittelalters gilt. In Sevilla wurden 590 und 619 zwei Konzile (concilia Hispalensia) gehalten.

Sevilla, Hola Sevilla

Der Guadalquivir

Der Fluß teilt die Stadt und die Weltausstellung und viele Neubauten sind von der Altstadt über den Guadalquivir hinweg zu sehen. Wie in vielen Großstädten Spaniens sind auch die Grünanlagen trotz der fast 40 Grad über Tag in einen sehr guten Zustand und man findet neben den typisch weißen Tauben immer eine Bank im Schatten der Pinien und anderer Bäume. Und wenn alle stricke reißen, dann lässt man mal die Füsse in den Fluss hängen.

Sevilla, Hola Sevilla
Sevilla, Hola Sevilla

Wer tagsüber unterwegs ist, der sollte tatsächlich seine Erkundungsreise in der Stadt so planen, dass man spätestens um 13 Uhr irgendwo im schattigen Cafe sitzt oder in einem der schönen Parks sitzt. Auch die Andalusier machen dann auf den Grünflächen Ihre „Mittagspause“ und das riuchte Leben geht dann erst gegen Abend ab 19:00 Uhr so richtig los.

Wo war ich in Sevilla unterwegs?

Wo ich mich genau bewegt habe in der Hauptstadt Andalusiens, dass zeige ich Dir anhand meiner Aufzeichungen die ich auf Komoot veröffentlicht habe. Nachfolgend gibt es 3 Strecken, die ich von meinem Hotel „abgelaufen“ bin. Oder sagen wir mal liebe, die mich die Stadt „getrieben“ hat.

Ich hoffe ich konnte Dir Sevilla schmackhaft machen, denn diese Stadt ist eine Reise wert. Die Menschen sind sehr offen und wie überall in Spanien, also in den größeren Städten, die ich bereist habe, steht das Fahrrad und der E-Scooter zu Miete an vielen Straßenecken. Das macht die Entscheidung einfach, wie man die Städte erleben möchte.

Ja ich bin eher derjenge, der die „Füsse in die Hand“ nimmt und loszieht und sich treiben läßt. So kamen allen in Sevilla gute 35 Kilometer zusammen, aber jeder Meter und jede Ecke der Stadt war ein Blick wert. Und wie am Anfang gesagt, ich habe oft nach rechts und links geschaut.

Auch kulinarisch machen sich die vielen Einflüsse sehr bemerkbar und die Abende im Santa Cruz Viertel ausklingen zu lassen, ist einfach das Schönste.

Was erwartet Dich in den nächsten Wochen hier?

Insgesamt habe ich 7 größere Städte in Spanien mit dem Zug bereist und wenn es zeitlich machbar ist, dann werde ich jede Woche ein Video und einen Beitrag fertig machen und hier veröffentlichen. Also lasse Dich überraschen! 😉

Sevilla, Hola Sevilla

nachfolgend noch ein paar Links wo Du noch mehr erfahren kannst:

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