GIMP Dir ein Bild

8. April 2019 Fotoblog
GIMP, GIMP Dir ein Bild

Da hat man sein Geld für die erste digitale Kamera investiert und möchte dann an seinem Windows PC etwas mehr aus den Bildern raus holen. Muss man jetzt noch mal Geld in die Hand nehmen?

Nein, denn mit GIMP kann man erst einmal sehr, sehr gut leben!

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Wer Fotos bearbeiten will muss nicht die kostenpflichtige Software Adobe Photoshop zur Bildbearbeitung verwenden. Schließlich gibt es kostenlose Bildbearbeitungsprogramme wie die Open-Source-Software GIMP. Das „GNU Image Manipulation Program“ ist nicht nur Freeware, sondern gehört auch zu den beliebtesten Open-Source-Programmen und wurde mit der Version 2.10 um wichtige Funktionen und Filter erweitert, um Bilder zu bearbeiten. GIMP erlaubt somit Bildbearbeitung, Retusche und Optimierung von Fotos, wobei ab Version 2.10 eine Farbtiefe bis 32-Bit unterstützt wird und bei Programm-Abstürzen eine Wiederherstellung möglich ist.

Die Software ist seit vielen Jahren sehr stabil und wird ständig weiter entwickelt. In Sachen Open Source vertraue ich auf GIMP zu 100% und ich bin sehr zufrieden damit. GIMP bietet einen sehr guten Einstieg in die Bildbearbeitung und ist wie gesagt kostenfrei. Ganz unten findest Du den Link zu der aktuellen Version (Stand 7.4.2019)

GIMP-Werkzeuge und Raw-Import

Nach etwas Einarbeitungszeit fällt die Auswahl der richtigen Tools leichter. Dann kann man mit Belichtung, Farbe, Helligkeit, Kontrast und Sättigung Fotos bearbeiten. Filter, Effekte und Ebenen helfen bei umfangreicheren Projekten, die über die Retusche und Optimierung von Bildern hinaus geht.

Mit Unterstützung von Darktable oder RawTherapee lassen sich seit der Version 2.10 Raw-Fotos in GIMP importieren und ein Filter korrigiert seit diesem Upgrade Licht und Schatten der Bilder. Ist das Foto fertig bearbeitet oder das Bild-Projekt abgeschlossen, kann man es als Projekt-Datei zur Weiterbearbeitung speichern, als fertige Bild-Datei exportieren oder alternativ veröffentlichen. Features für Web-Publishing und Export sind bei der Open-Source-Software vorhanden. Wer hier Hilfe braucht, findet auf der Homepage von GIMP sowie in den Community-Foren und auf YouTube diverse Anleitungen und ein Tutorial für die Bildbearbeitung.

Arbeiten mit Plug-ins und Geräten

GIMP unterstützt neben Maus und Tastatur spezielle Grafik-Geräte wie Zeichen-Pads oder Tablets. Für Maus und Tastatur lassen sich außerdem speziellen Kommandos und Makros erstellen.

Wer mehr Funktionen und Fähigkeiten braucht, kann GIMP um Plug-ins und Skripte für die Bildbearbeitung ergänzen, die zum Beispiel weitere Datei- und Bildformate unterstützen. So bringt das UFRaw-Plug-in einen Konverter für Digitalkamera-Formate mit. Kleine Funktionen wie eine Stapelverarbeitung oder EXIF-Daten-Anzeige der Bilder lassen sich so ebenfalls einbauen.

Portable Bildbearbeitung

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Wer GIMP auf Computern nutzen will, für die er keine Rechte zum Installieren von Software hat, kann sich die Open-Source-Software auch auf einem USB-Stick einrichten. Denn mit der Variante GIMP Portable lässt sich die Freeware als portable Software vom USB-Stick aus starten. Dies funktioniert nicht nur auf Windows-PCs, sondern auch auf Computern mit einem Linux-Betriebssystem, vorausgesetzt Wine ist installiert, das als Laufzeitumgebung zur Ausführung der EXE-Datei nötig ist.

Die Version 2.10.10 von Gimp steht ab sofort hier zur Verfügung. Ich selbst nutze GIMP sehr gerne für meine Grafiken, die ich in den verschiedenen Blogs nutze.

Dein Stephan von dieEventfotografen.de

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