Architekturfotografie auf Reisen

5. Februar 2019 Fotoblog
Architekturfotografie auf Reisen, Architekturfotografie auf Reisen

Wenn es Dich mit der Kamera durch die Stadt zieht, dann ist die Architekturfotografie neben der Streetfotografie ein großes Thema. Das bezieht sich auf die eigene Stadt genauso, wie auf die Städte, die wir bei Reisen, wie meiner Spanientour, besuchen. Ich möchte in diesem Beitrag aber eher die Blicke bei einer Reise auf die architektonischen Besonderheiten hinweisen. Denn eigentlich will man im Urlaub viel mitnehmen und sich nicht auf ein Thema konzentrieren.

Architekturfotografie auf Reisen

Architekturfotografie auf Reisen, Architekturfotografie auf ReisenFolgende Situation, wir kommen z.B. in Sevilla oder Madrid an und wollen jetzt die Stadt kennen lernen. Also Kamera eingepackt ohne viel Schnickschnack, mit einem Objektiv und vollen Akkus. Nehme statt dem Zoomobjektiv mal eine Festbrennweite mit. Ein leichtes Weitwinkel (28mm*), die Normalbrennweite (50mm*) oder ein Tele bis maximal 135 mm (*Kleinbildformat) würde ich ans Bajonett „befestigen“. Und während Du durch die Strassen ziehst, schau mal rechts und links in die Gassen und Seitenstraßen. Dort findest Du vielleicht Einblicke in das Stadtleben der Einheimischen. Und der Blick in das eine oder andere Fenster ist dann bestimmt möglich.

Architekturfotografie auf Reisen, Architekturfotografie auf ReisenUnd bei dem einen oder anderen Fußgängertunnel kannst Du vielleicht Licht und Architektur kombinieren. Oder ein altes Bauwerk bietet Dir einen ganz besonderen Blick. Denke nicht nur daran viel auf das Bild zu bekommen, gehe mehr auf die Details ein. Wenn Du in einer Führung unterwegs bist, dann kläre im Vorfeld ab, ob man auch drinnen fotografieren kann und ob man auch etwas Zeit hat.

Wenn Du im Cafe am Strassenrand sitzt, dann nehme Dir mal die Zeit und beobachte einmal wo lang sich die Bewohner der Stadt bewegen. Schau auch mal runter in große U-Bahnhöfe, denn auch dort kann es in Sachen Architektur interessant sein. Bis Du länger in der Stadt, dann lohnt es sich gerade bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang mal auf die Bilderjagd zu gehen. Thema Hochhäuser – ab in die schmalen Straßenschluchten zwischen den Hochhäusern und dann blicke immer mal wieder nach oben. Denn die Fassaden können einen tollen Rahmen bieten.

Du bist nicht alleine unterwegs, aber der einzigste mit der Kamera? Dann gebe bei dem Spaziergang einfach mal die Kamera an Deinen Partner weiter, oder lasse die Kinder fotografieren. So bekommst Du die Chance die Stadt und den Puls des Ortes „aufzusaugen“. Und Deine Mitreisenden bekommen die Chance einen anderen Blick auf die Stadt und die Menschen zu „erforschen“. Fremde Menschen und das Thema Straßenfotografie können dann auch interessant sein.

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Architektur – Langzeitbelichtung & Video

Einen Tipp habe ich noch, wenn Du noch mehr Zeit und ein Stativ hast. Stelle Dich doch mal vor ein interessantes Bauwerk, wo etwas mehr Bewegung auf dem Platz ist. Stativ mal so positioniert, dass es nicht die übliche Augenhöhe ist. Froschperspektive oder ein etwas erhöhter Standort können „Wunder“ bewirken. Jetzt lasse die Menschen, oder besser gesagt die Beine durchs Bild oder dem Video laufen. Längere Belichtungszeiten, sodaß Bewegungsunschärfe ins Spiel kommt. Oder von „oben herab“ nehme die Köpfe als „künstlichen Horizont mit ins untere Bilddrittel. Auch Videos in diesem Umfeld, wo ein interessantes Bauwerk im Hintergrund ist, können dem Betrachter das „bunte Treiben“ auf dem Platz rüber bringen.Ich hoffe ich konnte Dich für das eine oder andere begeistern und natürlich freue ich mich über Links zu Bildern aus der Architekturfotografie von Dir – gerne in den Kommentaren.

Dein Stephan von dieEventfotografen.de

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